Spiritualisierung der Technologie

Die Suche des Menschen nach Vollkommenheit

Diese Studie wurde von der medizinischen Fakultät des Universitätsspitals Basel in Auftrag gegeben, um einen ethischen Rahmen zu erhalten, wo die Grenzen der Nanotechnologie sind. Von seinen Erkenntnissen können nicht nur Mediziner profitieren, sondern alle Christen, die angesichts der rasant fortschreitenden Entwicklung in der Informatik, der Medizin und Gentechnologie eine biblisch fundierte Grundlage für ihr Handeln erhalten wollen.

In einem ersten Schritt beschreibt der Autor verschiedene Epochen von der hellenistischen Ära (323-31 v. Chr.) bis zur Aufklärung (1650-1800), die die philosophische und religiöse Grundlage legten für das mechanistische Weltbild, die Evolution, der Glaube an eine allmächtige Wissenschaft und die Entwicklung der Nanotechnologie. Das wirft zwei zentrale Fragen auf: Worin zeichnet sich das Wesen des Menschen aus? Wie kann es verändert werden?

In einem zweiten Schritt analysiert der Autor das Streben des Menschen nach Vollkommenheit. Die Wurzeln des Perfektionismus gehen weit zurück in die Zeit der griechischen Philosophie, der Hermetik, des Gnostizismus und des Neoplatonismus. Diese Philosophien beanspruchen für sich, Erben der „prisca theologia“, der altertümlichen Theologie, zu sein. Diese hatte sich das Erlangen der „Göttlichkeit“ des Menschen und damit die höchste Stufe der Vollkommenheit zum höchsten Ziel gesetzt.

Als Schlussfolgerung zeigt der Autor auf der Basis von christlich-abendländischen Wertmaßstäben ethische Normen auf, die gewährleisten, dass die Nanomedizin zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt wird. Das bedingt im Besonderen den respektvollen Umgang mit klar umrissenen Grenzen zwischen Maschine und Mensch. Es wird deutlich, dass die christliche Vorstellung der Ebenbildlichkeit Gottes im Menschen der bizarren Zukunftsvision einer transhumanistischen Posthumanität widerspricht. Der Autor legt dar, dass ein wirklicher wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt auf Grundlage christlicher Ethik am besten realisiert werden kann.

Rezensionen

„Dr. Martin Erdmann schreibt über die Entwicklung, die vor unseren Augen Gestalt annimmt. Wir leben in einer interessanten, aber auch turbulenten Zeit. Gut zu wissen, dass wir in der Hand unseres Herrn geborgen sind.“

„Im Buch von Dr. Martin Erdmann steht: ‘Die Idee einer Vereinigung menschlichen Bewusstseins mit künstlicher Intelligenz wird begleitet von einer fast unglaublich klingenden Vision: die Integration des menschlichen Denkapparates mit digitalen Rechnungssystemen mehrerer, vielleicht sogar vieler Menschen.’ Diese Aussage deckt sich mit folgendem Satz aus den Wirtschaftsnachrichten: ‘Klaus Schwab – Great Reset wird zur Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität führen’. Die jetzt massiv angestoßenen Entwicklungen hin zur neuen Weltordnung und des dahinterstehenden Great Reset und die höchstwahrscheinlich baldige Neuordnung des globalen Finanzwesens werden mich bald vor eine grundlegende Entscheidung stellen.“

„Ich habe das Buch gelesen und bin begeistert. Ich hatte viele Aha-Erlebnisse. Ich danke Dr. Martin Erdmann, dass er mir weitergeholfen hat. Ich kann nun vieles besser verstehen und hoffentlich auch meinen Standpunkt besser vertreten. Mir wird bewusst, dass Dr. Erdmann ein sehr wichtiges Werk vollbracht hat. Sein Buch sollte von allen evangelikalen Theologiestudenten gelesen werden, das würde der eklatanten Ahnungslosigkeit der heutigen Theologen über geschichtliche Zusammenhänge entgegenwirken, der auch der Grund dafür ist, warum viele die Gegenwart nicht richtig beurteilen können und auf jede Geistesströmung erst einmal hereinfallen, bevor manche dann wieder die Notbremse ziehen und es zu neuen unnötigen Spaltungen kommt.“